Walnüsse schützen vor Alterserkrankungen
Schlagworte: ErnährungWalnüsse sind eine natürliche Quelle für Melatonin. Wissenschaftler des Health Science
Center der Universität von Texas in San Antonio zeigten in jüngsten Studien, dass der Körper das in der Walnuss enthaltene Melatonin leicht aufnehmen kann. Beim Konsum von Walnüssen steigt der Melatonin-Blutspiegel um das Dreifache.
Studienleiter Dr. Russel J. Reiter zu den Ergebnissen: „Die Inhaltsstoffe in Walnüssen können die Häufigkeit von Krebs reduzieren, neurodegenerative Erkrankungen des Alters wie Parkinson und Alzheimer verzögern bzw. mildern und die Schwere von Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren." Es ist aus jüngeren Studien bereits bekannt, dass Walnüsse das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren. Grund dafür ist die günstige Nährstoff-zusammensetzung einschließlich Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien. Reiter vermutet, dass die verschiedenen Walnuss-Inhaltstoffe synergistisch wirken.
Der Professor für Neuroendokrinologie am Health Science Center in San Antonio publizierte die Forschungsergebnisse in der September-Ausgabe der amerikanischen Fachzeitschrift Nutrition.
Quelle: International Journal of Applied and Basic Nutritional Sciences, 2005, Vol. 21, 9: 920-924


