Geschäftsstelle: Vallstedter Weg 114A, 38268 Lengede, Deutschland | Tel.: +49 (0) 5344 - 80 33 70 | Fax: +49 (0) 5344 - 80 33 71 | gst@gsaam.de
Sie sind hier:NewsArchiv
02.02.2007
Herz-Kreislauf, Metabolismus/Diabetes, News

Erhöhtes Risiko für Frauen

Schlagworte: Metabolisches Syndrom

 

Frauen mit einem metabolischem Syndrom haben ein höheres Herz-Kreislauf-Risiko als Männer. Dies hat nun eine große Metaanalyse bestätigt. US-Forscher haben dazu die Daten von 37 Studien ausgewertet, an denen insgesamt über 170.000 Patienten teilgenommen haben. Dabei lag das relative Risiko, ein kardiovaskuläres Ereignis zu bekommen, für Patienten mit einem metabolischen Syndrom im Vergleich zu Patienten ohne das Syndrom bei 1,8. Das Risiko für Frauen und Männer war in sieben Studien getrennt berechnet worden. Für Frauen betrug es 2,6 und für Männer 2, so die Forscher der Mayo-Klinik in Minnesota. Außerdem stützten die Daten die Hypothese, dass das metabolische Syndrom als eigenständiger Risikofaktor für kardiovaskuläre Ereignisse mehr ist als die Summe seiner Komponenten. Damit die Diagnose metabolisches Syndrom gestellt werden kann, müssen mindestens drei von fünf Kriterien des US-amerikanischen National Cholesterol Education Program erfüllt sein: viszerale Adipositas, Blutdruck über 130/85 mmHG, Nüchternblutzucker über 100 mg/dl, niedriges HDL-Cholesterin und erhöhte Triglyzeride im Serum.

 

Quelle: Ärzte-Zeitung vom 06.02.07 – JACC 49, 2007, 403