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01.03.2007
News, Sexualität

Gesunde Lebensweise könnte Potenzproblemen vorbeugen

Schlagworte: Erektile Dysfunktion

 

Männer können über eine Umstellung ihrer Lebensweise eine verbesserte Sexualfunktion erreichen. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler in einer Studie der John Hopkins Bloomberg School of Public Health und des John Hopkins Hospital. In den vereinigten Staaten leiden schätzungsweise 18 Millionen Männer an erektiler Dysfunktion. Diese führt zu temporärer oder andauernder Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen und aufrecht zu erhalten. „Ein gesunder Lebensstil ist der beste Weg, diesem Problem vorzubeugen“, betonen die Forscher. Die Arbeitsgruppe befragte 2.126 Männer, die an der landesweiten sogenannten NHANES Studie teilgenommen hatten. Diese erhob Daten zur Prävalenz von kardiovaskulären Risikofaktoren. Die Forscher fanden heraus, dass 18,4 Prozent der betreffenden Männer an erektiler Dysfunktion litten. Die Analyse der Daten ergab eine signifikante Korrelation der Dysfunktion mit kardiovaskulären Risiken. „Die Assoziation zwischen erektiler Dysfunktion und physischer Aktivität legt nahe, dass eine Änderung des Lebensstils eine effektive, nicht-pharmakologische Behandlung darstellen kann“, schlussfolgert eine Autorin der Studie. „Die Korrelationen von Potenzstörungen und Diabetes und anderen bekannten kardiovaskulären Faktoren sollten als starke Motivationshilfe für männliche Patienten dienen, ihr Risikoprofil günstig zu beeinflussen. Die Daten legen zumindest nahe, dass körperliche Betätigung und andere Größen zur Prävention kardiovaskulärer Krankheiten und Diabetes auch einer erektilen Dysfunktion vorbeugen.“

Quelle: Deutsches Ärzteblatt vom 16.02.07 – American Journal of Medicine (2007; 120 (2): 151-157)