Testosteron stärkt den schlaffen Penis
Schlagworte: PDE-5-Hemmer, Testosteron, Sex, PenisBei Männern mit erektiler Dysfunktion (ED) gehört der Testosteron-Check dazu. Substituiert man das mangelnde Hormon, wirken PDE-5-Hemmer besser. Wie für Muskeln oder Gehirn gilt für den Penis: Use it or Loose it. Dabei beeinflusst Testosteron sowohl über die zentrale als auch über die periphere Ebene die erektile Funktion. Zentral steuert es über eine Neurotransmitterfreisetzung das sexuelle Verhalten und die Libido, auf spinaler Ebene sind bestimmte Neurone von Testosteron abhängig. Schon daher zählt ein Testosteronmangel zusätzlich zu Hypertonie, Hypercholesterinämie und Diabetes zu den ED-Risikofaktoren, die bekanntermaßen mit dem Alter zunehmen. Am Penis selbst kommt es bei einem Mangel des Männerhormons zur vermehrten Bildung von Fettzellen und zu einer Erschlaffung der kavernösen glatten Muskulatur, mit der Folge, dass sich keine standhafte Erektion mehr ausbilden kann. Bei Männern mit ED sollten daher die Testosteronwerte bestimmt und gegebenenfalls das Hormon substituiert werden. Auch Patienten, die nicht ausreichend auf eine Behandlung mit Phosphordiesterase-5-Hemmern ansprechen, profitieren einer Studie zufolge von der zusätzlichen Testosterontherapie: Damit lässt sich die Ansprechrate der ED-Therapeutika auf über 90 Prozent erhöhen.
Quelle: Medical Tribune 09.11.2007


