Grüner Tee hilft doch gegen Parkinson
Schlagworte: Morbus Parkinson, grüner TeeIn transgenen Ratten, die an Morbus Parkinson litten, testeten Wissenschaftler von der Academia Sinica in Peking (China) die Wirkung von Polyphenolen. Diese sekundären Pflanzenstoffe sind für ihre antioxidativen Eigenschaften bekannt und erwiesen sich auch als wirksam gegen verschiedene Tumorarten. Mit immunohistochemischen und verschiedenen molekularbiologischen Methoden fanden die Forscher heraus, dass die Polyphenole aus dem Tee den NO-Signalweg beeinflussten. Dieser Signalkaskade wird - in Zusammenhang mit anderen reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) - eine Rolle in der Neurodegeneration bei Morbus Parkinson zugeschrieben. Der Herausgeber des Journals "Biological Psychiatry", in dem die Studie erschien, lobte die Ansätze der Forscher, nach direkten molekularen Zusammenhängen zu suchen: "In der Vergangenheit wurden viele natürlichen Substanzen heilende Eigenschaften zugeschrieben, die jedoch klinischen Studien nicht standhalten konnten."
Quelle: Biol Psych 2007 - www.aerztlichepraxis.de 12/2007


