Faltenkiller wirken tatsächlich
Schlagworte: Anti-Aging-KosmetikRetinol, Hyaluronsäure und der CO2-Laser schaffen es tatsächlich, Falten zu glätten und die Haut zu verjüngen. Das Geheimnis liegt in der Kollagenproduktion. Forscher der Universität von Michigan haben Studien seit Beginn der 90er-Jahre analysiert und festgestellt, dass einige Methoden bzw. Wirkstoffe die Kollagenproduktion anregen und dadurch das altersbedingte Absacken des Bindegewebes aufhalten können: Die wirksamen Jungmacher sind Cremes mit Retinol, die Hauterneuerung mit dem Kohlendioxid-Laser und Injektionen mit vernetzter Hyaluronsäure. Sie alle regen Fibroblasten in der Unterhaut zur Mehrarbeit an. In diesen Zellen entsteht Kollagen für ein festes, pralles Hautbild. Bekommen die Fibroblasten keine Anregung von außen, fallen sie mehr und mehr zusammen. Dadurch vermehrt sich das Enzym Collagenase ungehindert, das Kollagen zerstört. Das Ergebnis ist faltige, dünne und schlaffe Haut. Die Fibroblasten setzen ihre Aktivität aber fort, wenn sie mit Kollagen gefüttert werden, so der Studienleiter. Auch erschlaffte Zellen erholen sich dadurch und produzieren selbst wieder mehr Kollagen. Faltenfüller wie Hyaluronsäure funktionieren nach diesem Prinzip. Retinol oder andere Abkömmlingen von Vitamin A regen die Fibroblasten an. Und auch der CO2-Laser lässt neues Kollagen sprießen, weil er die Faltenschicht bis in die Dermis (Unterhaut) abträgt.
Quelle: Archives of Dermatology, www.focus.de, 29.05.2008


