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01.11.2008
News, Sport/Bewegung

Körperliche Aktivität beeinflusst den Schwere- und Erholungsgrad

Schlagworte: Schlaganfall

 

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Wissenschaftlern des Bispebjerg Krankenhauses der Universität in Kopenhagen. Wissenschaftler analysierten die Krankengeschichten von 265 Patienten mit einem Durchschnittsalter von 68 Jahren. Als Auswahlkriterien galten unter anderem ein Schlaganfall in der Vorgeschichte und die dennoch erhaltene Möglichkeit, zu gehen. Die Forscher erhoben Daten zu den Studienteilnehmern neben der Auswertung der Krankenakten anhand eines Fragebogens und direkten Gesprächen. In diesen gaben die Studienteilnehmer unter anderem an, wie viele Stunden sie durchschnittlich pro Woche aktiv sind.

 

Die Arbeitsgruppe des Bispebjerg Krankenhauses in Kopenhagen kam zu dem Ergebnis, dass die Patienten aus der aktivsten Quartile leichtere Schlaganfallformen erlitten hatten als die weniger aktiven Studienteilnehmer. Zudem erzielten aktivere Patienten in der Erholung bessere Langzeitergebnisse. Das Ausmaß körperlicher Aktivität sei eines der möglichen Apoplexrisiken, die kontrollierbar sind. Um fit zu bleiben sei nicht unbedingt ein strenges Programm notwendig. Für die Studienteilnehmer wirkten sich zahlreiche Aktivitäten positiv aus. Hierzu zählten leichte Arbeiten im Haushalt, Spaziergänge im Freien, Rasenmähen und andere Gartenarbeiten oder Sport.

 

Quelle: Neurology 2008;71: 1313-1318 - www.aerzteblatt.de vom 24.10.2008