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01.07.2009
Hormone, Krebs, News

Verringert eine Hormontherapie das Risiko?

Schlagworte: Darmkrebs, Krebs, HRT, Hormone, Hormontherapie

 

Eine menopausale Hormonersatztherapie kann das Risiko für kolorektale Karzinome senken. Darauf lassen aktuelle Studienergebnisse schließen. Wissenschaftler der University of Minnesota werteten Daten von fast 57.000 Frauen aus, die an der Studie „Breast Cancer Detection Demonstration Project follow-up“ teilgenommen hatten. Ausgehend von den 960 Probandinnen, die an Darmkrebs erkrankten, zeigten sich folgende Ergebnisse: Im Vergleich zu Frauen, die in den Wechseljahren keine Hormone eingenommen hatten, war bei Frauen, die Östrogen-Präparate eingenommen hatten, ein signifikant (um 17 Prozent) niedrigeres Darmkrebsrisiko zu verzeichnen. Bei einer kombinierten Östrogen-Progesteron-Behandlung zeigte sich ein um 22 Prozent verringertes Risiko. Um 36 Prozent niedriger lag es sogar bei einer phasenweisen Progesterongabe (< 15 Tage pro Zyklus). Nach Aussage der Autoren sprechen diese Fakten für eine große protektive Wirkung der menopausalen Hormonersatztherapie.

 

Quelle: Frauenarzt 6/2009