Gezielt dem Schlaganfall vorbeugen
Schlagworte: PräventionVor allem 40 bis 65-Jährige profitieren besonders von einer aktiven Vorsorge
gegen Schlaganfall. In dieser Altersgruppe treten Risikofaktoren wie Bluthochdruck,
Zigarettenrauchen und Übergewicht am häufigsten auf. Zu diesem Fazit gelangt die Stiftung
Deutsche Schlaganfall-Hilfe und die Arbeitsgruppe Vaskuläre Prävention der Universität
Frankfurt in ihrer jüngst veröffentlichten Studie. Die beiden Institutionen haben in den
vergangenen zehn Jahren ein zweistufiges Konzept entwickelt, mit dem große
Bevölkerungsgruppen ihr individuelles Schlaganfall-Risiko verringern könnten. Im Rahmen
einer Erstuntersuchung wurden rund 7.000 Personen auf Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko
untersucht und ein individuelles Risikoprofil erstellt. Daraus wurde ein maßgeschneidertes
Vorsorgeprogramm mit Blutdruckschulungen, Raucherentwöhnungskurse, Ernährungsberatung,
Herz-Kreislauf-Training und ärztlichen Beratungsgesprächen entwickelt. Über 40 Prozent der
Personen, die an
einer Blutdruckschulung teilgenommen haben, konnten allein durch diese
Maßnahme ihren zu hohen Blutdruck um mehr als fünf Prozent senken.
Quelle:
Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, 22. Juli 2005


