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01.08.2005
News

Keine “Modeerkrankung”

Schlagworte: Osteoporose

 

“Osteoporose verdient die gleiche Aufmerksamkeit wie Herzinfarkt oder Diabetes”, fordert

 

Prof. Helmut Minne, ärztlicher Direktor der Rehaklinik Fürstenhof in Bad Pyrmont. Minne weht

 

sich gegen Versuche, Osteoporose als Modeerkrankung abzustempeln. Die wachsende

 

Patientenzahl sei vielmehr auf die höhere Lebenserwartung zurückzuführen. Innerhalb von drei

 

Jahren sind nach seinen Angaben die Kosten für die stationäre Behandlung von

 

Osteoporosepatienten in Deutschland um ein Drittel auf 4,8 Milliarden Euro gestiegen. Eine

 

durchgehende Behandlungskette für Patienten mit Osteoporose streben daher drei Kliniken und

 

die AOK in Niedersachsen an. Ziel ist es, den Patienten wieder ein schmerzfreies Leben zu

 

ermöglichen und die Pflegebedürftigkeit zu vermeiden oder hinauszuzögern. Auch die bislang

 

hohe Zahl von Patienten, die innerhalb eines Jahres einen erneuten Bruch erleiden, soll

 

gesenkt werden.



Quelle: Ärzte-Zeitung vom 21. Juli 2005