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01.08.2005
News

Sexualleben im Alter

Schlagworte: Erektile Dysfunktion

 

Mehr als 70 Prozent der über 65-jährigen Männer sind sexuell noch aktiv, davon

 

allerdings mehr als 40 Prozent mit ihrem Sexualleben nicht zufrieden. Eine normale Erektion

 

hängt größtenteils von einem einwandfrei funktionierenden zentralen und peripheren

 

Nervensystem und intakter Gefäßwände im Penis ab. Bei vielen Männern liegt jedoch nicht nur

 

eine isolierte erektile Dysfunktion vor, sondern diese ist Symptom einer systemischen

 

Erkrankung. Chronische Erkrankungen wie koronare Herzkrankheiten, Diabetes mellitus oder

 

andere Faktoren wie Nikotin schädigen sowohl das Nervensystem als auch die Gefäße und haben

 

einen negativen Einfluss auf die endokrinen Funktionen und das Bindegewebe im Penis. Zur

 

Behandlung der erektilen Dysfunktion beim älteren Mann gibt es inzwischen zahlreiche

 

nicht-invasive Behandlungsmethoden: Phosphodiesterase-Inhibitoren wie Sildenafil, Tadalafil

 

und Vardenafil, aber auch eine Testosteronsubstitution kann hilfreich

 

sein.



Quelle: Journal American Geriatrics Society 53 (2005)

 

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