Golfspielen bedeutet länger leben
Schlagworte: LebenserwartungWer Golf spielt, lebt länger. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Wissenschaftlern des Karolinska Instituts in Stockholm. Es ist allgemein bekannt, dass körperliche Betätigung positive Effekte auf die Gesundheit hat. Die Forscher des Karolinska Instituts konnten diesen Effekt nun in Zahlen messen. Die Arbeitsgruppe sammelte Daten zu 300.000 schwedischen Golfern. Demnach erhöht Golfen die Lebenserwartung um fünf Jahre. Dies entspricht einer 40 Prozent geringeren Sterberate gegenüber Nichtgolfern gleichen Alters, Geschlechts und mit demselben sozioökonomischen Status. Golfspieler mit einem kleineren Handicap sind sogar noch stärker begünstigt. Das Ergebnis überraschte die Karolinska-Forscher nicht: „Eine Runde Golfen bringt für fünf Stunden frische Luft, wo sechs bis sieben Kilometer zu Fuß zurückgelegt werden. Das allein ist bereits gesund. Außerdem profitieren Golfer von positiven sozialen und psychologischen Nebenaspekten“. Zwar erfasste die Arbeitsgruppe in ihrer Studie keine weiteren Einflussfaktoren wie den generellen Lebensstil, dennoch gehen sie davon aus, dass das Spielen an sich bereits einen signifikanten Einfluss auf die Gesundheit hat.
Quelle: Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports online (doi:10.1111/j.1600-0838.2008.00814.x ) - Deutsches Ärzteblatt Online, 23.07. 2008


