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01.07.2008
Herz-Kreislauf, News

Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen?

Schlagworte: Rheumatoide Arthritis, KHK

 

Patienten mit rheumatoider Arthritis erliegen überproportional häufig an Erkrankungen des kardiovaskulären Systems. In einer Studie untersuchten italienische Wissenschaftlern 65 Frauen im Alter zwischen 41 und 52 Jahren, die im Durchschnitt sechs Jahre an rheumatoider Arthritis litten und Methotrexat oder Prednison einnahmen. Kardiovaskuläre Risikofaktoren lagen bei den Frauen nicht vor. Mit einer Laser-Doppler-Untersuchung wurden die Gefäße an der Hand untersucht. Zusätzlich bestimmte man die endothelabhängige Dilatation an der A. brachialis und die Pulswellengeschwindigkeit. Verglichen wurde mit einer Gruppe von 40 gesunden Frauen. Sowohl die Mikrozirkulation als auch die endothelabhängige Dilatation war bei den Patientinnen mit rheumatoider Arthritis sowohl in Ruhe als auch nach Ischämie signifikant vermindert.

 

Quelle: J Hypertens 25 (2007) 1273 – 1278 – Schmerz-Depesche 7 / 2008