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01.09.2008
Ernährung, News

Frauen ernähren sich gesünder

Schlagworte: Ernährungsgewohnheiten

 

Frauen essen zwar genug Obst, aber immer noch zu wenig Gemüse. Die Nationale Verzehrstudie (NSV), die die Planung von Ernährungsstrategien für die Bevölkerung in Deutschland erleichtern soll, hat die zweite Auswertungsphase durchlaufen. Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass sich die Essgewohnheiten regional stark unterscheiden, z.B. der Verzehr von Streichfetten in den neuen und alten Bundesländern. Aber auch Geschlechtsunterschiede machen sich in der Ernährung bemerkbar. Beispielsweise essen Männer doppelt so viel Fleisch wie Frauen. Insgesamt liegen fast 90 Prozent der Studienteilnehmer mit ihrem Gemüseverzehr unter der empfohlenen Menge 400 g/T. Jedenfalls greift fast ein Drittel der Befragten zu Nahrungsergänzungsmitteln oder zu nährstoffangereicherten Medikamenten. Zur Datenerhebung hatte das Max-Rubner-Institut (www.mri.bund.de), Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel, fast 20.000 Menschen befragt.

Essgewohnheiten nach Geschlecht

 

Männer
Verzehr g/T

Frauen
Verzehr g/T

Abweichung
Frauen %

Alkoholische Getränke

308

81

- 74

Fleisch, Fleischerzeugnisse
Wurstwaren

103

53

- 48

Fette

29

20

- 31

Soßen und würzende Zutaten

33

24

- 27

Brot

178

133

- 25

Kartoffeln

83

65

- 22

Süßwaren

55

48

- 13

Milch, Milcherzeugnisse, Käse

248

227

- 9

Gemüse (ohne Saft), Pilze, Hülsenfrüchte

112

129

+15

Obst

230

278

+21

Quelle: Frauenarzt - Ausgabe 8/2008